7 Tipps

Tipps für junge Frauen, die ein gesundes Gleichgewicht im Leben finden möchten:

  1. Zeitmanagement
    Strategien zur effektiven Planung und Organisation des Tages, um Zeit für Arbeit, Freizeit und persönliche Entwicklung zu schaffen:
    Zuerst ist es wichtig Aufgaben zu priorisieren und sich im Gegenzug auch realistische Ziele zu setzen um Überlastungen zu vermeiden. Leute die aus der Wirtschaft kommen kennen sicherlich die SMART-Ziele Setzung: S=Spezifisch M=Messbar A=Attraktiv R= Realistisch T=Terminierbar, diese Methode lässt sich für jedes andere Ziel sonst, auch anwenden. Ein tolles Hilfsmittel um sich wirklich konkrete Ziele zu setzen. Besonders schön ist es sich am Ende des Jahres Gedanken zu machen, wie das Jahr verlaufen ist, und für das folgenden Jahr eben genau diese Ziele aufzuschreiben und an einem Ort festzuhalten, den man während des Jahres immer mal wieder anschaut und daran erinnert wird. Außerdem ist das führen eines Kalenders heutzutage nicht mehr wegzudenken. Aber darauf werden wir zum Glück schon in der Schule gut vorbereitet. Auch wieder ein kleiner Tipp: wer einen handschriftlichen Kalender hat kann diesen mit verschiedenen Kleinigkeiten aufpeppen, z.B. Stickern, kleinen Bildern, mit Wasserfarben ect. Das macht nicht nur Spaß sondern wird auch zum eigenen persönlichen Kunstwerk.
  2. Selbstfürsorge
    Die Bedeutung von Selbstfürsorge und wie man gesunde Gewohnheiten in den Alltag integriert:
    Selbstfürsorge bedeutet sich Freiheiten einzuräumen, zu Akzeptieren dass wir verletzlich und verwundbar sind, dass wir begrenzte Kapazitäten und Ecken und Kanten haben. Ein sehr aktuelles und trendiges Thema auf dem gerne herumgeritten wird. Deshalb würde ich sagen, dass jeder für sich eine geeignete Balance finden muss, wie viel Selbstfürsorge er braucht. Menschen die eine schwere Zeit durchmachen, brauchen durchaus mehr von diesem Topf als Menschen die vielleicht eine tolle Zeit haben und unbeschwerter durch das Leben gehen können. Arten der Selbstfürsorge können z.B. regelmäßige Entspannungsübungen oder die Pflege persönlicher Interessen die Freude bereiten sein, wie z.B. kreative Hobbys (malen,nähen,töpfern,häkeln,drucken,Blumen sammeln). Unter diesen Punkt zähle ich auch körperliche Fitness. Eine regelmäßige Sporteinheit einzubauen zum auspowern und in Bewegung zu bleiben tut eben tatsächlich nicht nur physisch gut, sondern unterstütz und stärkt die mentale Gesundheit.
    Ganz wichtig ist es sich jedoch bei allem was wir machen, Grenzen zu setzen und das vor allem bei Dingen die einem nicht gut tun. Jeder hat von Natur aus ein Bauchgefühl was fast schon wie ein Kompass funktioniert. Hören wir auf dieses Bauchgefühl, setzen wir automatisch Grenzen. Je öfter wir darauf achten desto sensibler werden wir dafür und bekommen ein besseres Gespür. 
  3. Eine Ausgewogene Ernährung, die Energie und Wohlbefinden fördert:
    Das ist ein sehr aktuelles Thema, ob vegetarisch, vegan oder sonstige Essengewohnheiten, die Dosis macht’s aus. Eine einseitige Ernährung kann zu verschiedenen Mängel an z.B. Vitaminen und wichtigen Aminosäuren führen. Nicht Wegzudenken sind dabei Obst und Gemüse, je farbiger desto besser. Die Pflanzenfarbstoffe bestehen meistens aus Vitaminen wie z.B. bei Karotten, die Carotinoide die Vitamin A enthalten, was wichtig für unsere Augen ist. Wegen der vielen Antioxidantien werden mehr freie Radikale im Körper gefangen was die Zellalterung und die Entstehung einer Reihe von Krankheiten unterbindet. Im Moment ist die Verarbeitung von Obst und Gemüse zu gesunden Smoothies besonders beliebt. Ein tolles Kochbuch ist z.B. Vitalfood at Work super schön und modern gestaltet mit tollen Anregungen wie man gesunde Ernährung in seinen Berufsalltag einbauen kann. Hier gilt wieder die richtige Balance zu finden was Menge, Häufigkeit und Uhrzeit angeht.
    Dazu kommt die Bedeutung des Wassers in unserem Körper, ein Mangel an Flüssigkeit tut dem Körper nicht gut. Wir werden müde, sind antriebslos, gereizt, kriegen Kopfschmerzen und schneller Falten. Frauen sollten pro Tag etwa 2 Liter zu sich nehmen um den Körper ausreichend zu hydrieren. Eine schöne Art damit umzugehen ist sich eine stylische Flasche mit ausreichend Volumen zu besorgen, und über den Tag hinweg das Ziel zu verfolgen, diese Flasche zu leeren. Die Wahl des Wassers ist bei uns in Deutschland zum Glück kein großes Thema, dadurch dass unser Trinkwasser aus dem Wasserhahn aus tiefgelegten unterirdischen Grundwasserquellen hochgepumpt wird und zusätzlich von den örtlichen Wasserwerken kontrolliert wird, können wir bequem und unbedenklich aus dem Wasserhahn zapfen.
  4. Stressbewältigung
    Praktische Techniken zur Stressbewältigung und zur Förderung der psychischen Widerstandsfähigkeit:
    Stress löst in uns vieles aus. Es gibt positiven und negativen Stress. Überwiegt der negative Stress unseren Alltag leiden wir darunter. Es können sich chronische Krankheiten, Autoimmunerkrankungen und kurzzeitige Grippen o.Ä. entwickeln. Um diesen vorzubeugen gibt es Strategien wie z.B. regelmäßige Atemübungen, Meditation, Yoga oder andere körperliche Aktivität.
    Zur Meditation kann ich die APP „Calm“ empfehlen, es gibt dort sowohl einen kostenpflichtigen als auch einen freien Bereich mit geführten Meditationen, Entspannungsgeschichten und Musik zum abschalten. Toll gemacht ist außerdem der tägliche Kalender bei dem Stimmungschecks durchführt werden. So bekommt man einen guten Überblick über seine Entwicklung und Faktoren die einen unter Druck setzen. Eine weitere empfehlenswerte App ist „Endel“ die verschiedene Klangwelten bietet, die teilweise Bewegungsabhängig sind.
    Yoga Kurse liegen derzeit auch sehr im Trend. Angebote findet man bei Privaten Anbietern, Fitnessstudios, Volkshochschulen oder sogar bei den gesetzlichen Krankenkassen(teilweise Beitragslos). Wer sich unsportlich fühlt oder allgemein nicht gerne in größeren Gruppen Sport macht kann sich auch online auf YouTube selbst helfen, dort gibt es Zahlreiche Yoga-sessions, kostenlos für jeden Zugänglich.
    Aus meiner Erfahrung kann ich außerdem das führen eines Tagebuchs empfehlen. Es hilft besonders gut Emotionen zu verarbeiten. Man kann es zu seinem eigenen kleinen Rückzugsort spielerisch mit schönen Stickern, verschiedenen Farben, kleinen Bildchen und Fotos gestalten. Andernfalls kann man aber auch super am PC Tagebuch schreiben, als einfache Datei auf Word oder Pages. Wenn es ein frei zugänglicher PC ist, gibt es die Funktion, Dateien mit einem Passwort zu verschlüsseln sodass nur der Verfasser Zugriff drauf hat. 
  5. Zwischenmenschliche Beziehungen
    Die Bedeutung positiver Beziehungen und die Förderung einer unterstützenden sozialen Umgebung. Es ist so wichtig Zeit und Energie in positive Beziehungen zu investieren. Wie etwa in Familie und Freunde, Kollegen, Nachbarn, … . Beziehungen entwickeln sich über einen Zeitraum und Leben von regelmäßigem Austausch. Eine Art Geben und Nehmen. Ein offener Kommunikationspartner zu sein, Empathie zu zeigen und im Gegenzug ebenfalls Unterstützung anzubieten sind tolle Skills, die unser Umfeld einfach verbessern. Es hat einen weitreichenden unterstützenden positiven Effekt, der wie eine Kettenreaktion wirkt. Die meisten von uns machen das sowieso automatisch. Wenn man sich der Bedeutung jedoch Bewusst wird, sieht man die Welt von einem anderen Augenwinkel. Mir persönlich macht es sogar große Freude meinen Mitmenschen etwas gutes zu tun, mal eine Postkarte zu schreiben (was heutzutage fast schon Oldschool ist), nachzufragen wenn die Person sich nicht meldet, bei Erkrankungen gute Besserungswünsche, oder sei es einfach mal einen Kuchen auf die Arbeit mitzubringen und den Kollegen damit einen süßen Mittag zu bescheren.
  6. Karriere und persönliche Entwicklung
    Ratschläge zur beruflichen Weiterentwicklung und zur Erreichung persönlicher Ziele, ohne das Wohlbefinden zu vernachlässigen
    Das Große Stichwort hier heißt Mentor. Jeder Student hat während des Studiums einen begleitenden Mentor, sei es der Tutor, Vertrauensdozent, ein Doktorvater, Ausbilder oder sonstiges. Wieso sollten wir das nur während unserer Ausbildung haben? Mentoren sind so wertvoll, die Schwierigkeit ist hierbei diesen zu finden. Geht man auf die Suche wird man vermutlich erst einmal auf kostenpflichtige Coaches stoßen, die sicher hilfreich sind, jedoch für den Autonormalverbraucher meistens zu teuer erscheinen. Es geht einfacher, man muss sich in der Stadt umhören, zu öffentlichen Veranstaltungen gehen wie z.B. Frauentreffs, Gründertreffs oder Stammtische, um sich sichtbar zu machen und in Kontakt zu treten. Manchmal ist das schon der Vorgesetzte, ein Branchenexperte oder ein erfolgreicher Freund.
    Viele machen auch nebenberufliche Fortbildungen, sei es privat oder betrieblich, auch dabei kann man seinen Wissensstand erweitern, wertvolle Qualifikationen für den Betrieb erhalten, und sich persönlich weiterentwickeln.
  7. Technologisches Gleichgewicht
    Tipps zum gesunden Umgang mit Technologie und zur Förderung einer ausgewogenen Nutzung von digitalen Medien:
    Es hilft schon wenn man bestimmte Zeiten einführt bei denen man bewusst keine Technik konsumiert um dem Geist eine Pause zu gönnen. Es ist eine Art Gewöhnungssache. Hängen wir viel am Handy gewöhnt sich unser Hirn daran sehr viel Informationen zu verarbeiten und wird zukünftig auch sehr gerne weiter so arbeiten. Unser Geist wird dadurch aber überlastet, denn wir sind eben Menschen, mit Gefühlen, Wünschen und Träumen, wofür dann leider weniger Kapazitäten vorhanden sind. Deshalb sollte man sich tatsächlich schwer Gedanken machen welche Art von Medien ich wie oft verwende. Welche Abo’s denn tatsächlich für MICH wertvoll sind:
    – Brauche ich diese APP?
    – Muss ich dieser Person auf Instagram folgen?
    – Muss ich alles fotografieren?
    – Muss ich ständig erreichbar sein?

    Diese Fragen kann nur jeder für sich beantworten, denn schließlich sind soziale Medienplattformen auch ein Ort der Inspiration, Information und sozialem Austausch, denn wir nicht missen möchten und er deshalb vielleicht nur eine feinere Anpassung braucht? 

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